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15 Min.

Broker oder Vermögensverwalter

Was ist besser?

Was ist besser?

Du hast den ersten Schritt getan, Gratulation. Du hast dich entschieden, mehr aus deinen Ersparnissen zu machen. Statt das Sparkontoguthaben mit wenig oder gar keinem Zins versauern zu lassen, soll dein Geld künftig für dich arbeiten. Für die Geldanlage gilt, was auch in vielen anderen Bereichen des Lebens zutrifft: Du kannst es entweder selber machen oder delegieren. An Anlegerinnen und Anleger stellen diese beiden Varianten ganz unterschiedliche Anforderungen hinsichtlich Wissen und Zeit. Und was ist überhaupt ein Broker bzw. eine Trading-Plattform? Welche Aufgaben hat ein Vermögensverwalter? Das beantworten wir dir mit diesem Artikel und geben dir Entscheidungshilfen an die Hand. Damit das Ganze übersichtlich bleibt, haben wir meist beiden Varianten direkt sämtliche relevanten Kriterien gegenübergestellt, links immer «do-it-yourself» und rechts die Delegation an einen Vermögensverwalter.

DAs wichtigste in Kürze:

Ein Broker ist das Richtige für dich:

  • wenn du über umfassendes Anlagewissen verfügst, dass dir erlaubt, gute Anlageentscheide selbst zu treffen.

  • wenn es dir Freude, macht die Anlageinstrumente selbst auszuwählen und zu kaufen und zu verkaufen und dabei ein grosses Angebot und voll Flexibilität möchtest.

  • wenn es dich nicht stört, wenn die Steuererklärung länger dauert weil du deine Anlagen und Erträge manuell erfassen musst oder bereit bist etwas für den E-Steuerausweis zu bezahlen.

  • wenn du selbstständig diszipliniert anlegst und den Lockrufen der Broker für teure Finanzprodukte nicht verfällst.

Ein Vermögensverwalter ist das Richtige für dich:

  • wenn du über kein oder wenig Anlagewissen verfügst und nicht Lust hast, dich in dieses Thema einzulesen.

  • wenn du für Anlageentscheide und ETF-Auswahl eine bequeme Lösung suchst.

  • wenn du entspannt investieren möchtest, ohne das Tagesgeschehen an den Finanzmärkten verfolgen zu müssen.

  • wenn du professionelle Begleitung und relevante Informationen schätzt.

  • wenn du einen Partner suchst, der dich beim Vermögensaufbau unterstützt und mit dir auch turbulente Zeiten an den Finanzmärkten durchsteht.

Fazit:

Die Mehrkosten einer cleveren digitalen Vermögensverwaltung sind derart gering, dass du es echt nicht selbst machen musst, wenn du keine Lust dazu hat. Entscheidest du dich fürs Delegieren, macht dein digitaler Vermögensverwalter die ganze Arbeit und du hast mehr Freizeit, die du individuell nutzen kannst.

Inhaltsverzeichnis

Sicherheit

Grundsätzlich gibt es bei beiden mehr und auch weniger seriöse Anbieter. Als Grundregel lohnt es sich zu überprüfen, ob der Anbieter auch wirklich eine Bewilligung der Finanzmarktaufsicht (in der Schweiz die FINMA) hat. Natürlich gibt es auch seriöse ausländische Anbieter. Diese bieten aber häufig keinen Schweizer E-Steuerausweis an und falls es einmal zu grösseren Problemen kommt, gilt auch kein Schweizer Recht.

Geschäftsmodell

Für eine fundierte Entscheidung lohnt es sich auch, noch kurz auf die Unternehmen hinter den ETF-Sparplänen (Broker) und ETF-Anlagelösungen (Vermögensverwalter) zu werfen. Die Geschäftsmodelle unterscheiden sich nämlich deutlich.

Broker

Das Hauptgeschäft von Broker ist es, für ihre Kunden den Handel mit Wertpapieren zu ermöglichen. Die (Haupt-)Gebühren sind transaktionsbasiert. Das heisst der Broker verdient mit dem Handel der Kunden. Für den Gewinn des Brokers ist es wichtiger, dass die Kunden viel handeln, als dass sie wirklich Vermögen aufbauen.
In der Regel können über den Broker nicht nur ETFs oder Aktien, sondern auch Finanzinstrumente wie CFDs (Contract for Difference), Kryptowährungen, strukturierte Produkte oder andere Derivate gehandelt werden. Ein Grossteil der Umsätze erzielen die Broker nämlich damit. Einer der grössten Online-Broker der USA, Robinhood, verdient beispielsweise nur rund 10% des Umsatzes mit Aktien und ETFs. Diese Umsätze kommen in der Regel auf Kosten der Anleger und Anlegerinnen, die mit diesen komplizierten Finanzprodukte grossmehrheitlich Geld verlieren.

Kostenlose ETF-Sparpläne oder kostenloser Aktien-Handel dient nicht selten als Lockvogel-Produkt für die Neukundengewinnung. Ist der Kunde einmal an Bord, wird versucht, diesen per Webinar, Börsentipps etc. für die teureren Produkte zu überreden. Wie erwähnt, verdient der Broker mit den komplizierten Finanzprodukten deutlich mehr.

Vermögensverwalter

Das Hauptgeschäft der (digitalen) Vermögensverwalter ist es, das Geld der Kunden anzulegen und die Anlagen auszuwählen. Die Vermögensverwaltungsgebühr ist dabei abhängig von der Anlagesumme des Kunden. Häufig gibt es einen Rabatt für grosse Anlagesummen. Das heisst der Vermögensverwalter hat genau wieder Kunde ein Interesse daran, dass die Anlagen über die Zeit im Wert steigen und Vermögen aufgebaut wird. Das heisst ein guter Vermögensverwalter wird dich auch in Krisenzeiten begleiten und dir helfen, einen kühlen Kopf zu bewahren und an den Anlagen festzuhalten.

Digitale Vermögensverwalter nutzen für ihre Kunden in der Regel ausschliesslich ETFs von den führenden Anbieter auf dem Markt. Sie nehmen keine Bezahlungen der ETF-Anbieter an und wählen die ETFs ausschliesslich im Interesse der Kunden aus.


Vorwissen und Zeitaufwand

Do it yourself

Falls du dich entscheidest, in einzelne Aktien zu investieren, ist vertieftes Wissen nötig. Auch wenn man glaubt, ein Unternehmen und seine Produkte gut zu kennen (bspw. Apple, Volkswagen, Nintendo), sagt das noch nichts über den künftigen Kursverlauf der Aktie aus. Eine einzelne Unternehmung kann durch die Decke (Apple, Novo Nordisk) oder eben auch Konkurs (Swissair, Credit Suisse) gehen. Eine Einzelaktie weist folglich ein wesentlich höheres Risiko (für einen Totalverlust) auf als ein breit abgestütztes Portfolio oder ein ETF.  
Da sich die Finanzmärkte ständig ändern, ist es wichtig, dass auch du immer auf dem Laufenden bleibst, Fachartikel liest und dich weiterbildest. Der Zeitaufwand kann je nach Ausprägung deiner Anlagestrategie durchaus grössere Dimensionen annehmen und du solltest unbedingt Vorwissen mitbringen sowie Spass am Studium der Finanzmärkte haben.

Zusammenfassung
  • Recht umfangreiches Vorwissen nötig -

  • Hoher Zeitaufwand für das erstmalige Aufsetzen -

  • Mittlerer Zeitaufwand für die laufende Bewirtschaftung -

  • Ständige Weiterbildung nötig -

  • Kann man als Hobby betreiben +

Digitaler Vermögensverwalter

Bei einer Rundum-Sorglos-App wie findependent benötigst du keinerlei Vorwissen im Bereich der Geldanlage. Du gehts durch einen kurzen Fragebogen und wir empfehlen dir eine unserer fünf fixfertigen Anlagelösungen. Du brauchst dich auch danach nicht regelmässig mit deiner Geldanlage auseinanderzusetzen.

Findependent übernimmt für dich die Überwachung und Bewirtschaftung.

Hast du trotzdem vertieftes Interesse, kannst du dir so viele Infos von uns holen, wie du magst. Über unsere App oder Webseite, in einem unserer Webinare, in einem persönlichen Online-Gespräch oder du triffst uns an einem unserer regelmässigen Events.

Zusammenfassung
  • Keinerlei Vorwissen nötig +

  • Maximal 15 Minuten Zeitaufwand für erstmaliges Aufsetzen +

  • Kein Zeitaufwand für die laufende Bewirtschaftung +

  • Keine ständige Weiterbildung nötig +

  • Freizeit kann für andere Hobbies genutzt werden +



Vermögensverteilung, Anlageklassen und Anlagestrategie

Do it yourself

Um die passende Verteilung zwischen den verschiedenen Anlageklassen wie beispielsweise Aktien und  Obligationen zu finden, solltest du dir Fragen stellen nach erwarteter Rendite, Anlagedauer, Risikobereitschaft, Verhalten bei Kursrückgängen usw.
Als Resultat solltest du eine grobe, strategische Vermögensverteilung festlegen, beispielsweise 50% Aktien, 30% Obligationen, 20% Immobilien.
Zusätzlich solltest du entscheiden, wie hoch der Anteil an Fremdwährungen und wie viel deines Vermögens in Schweizer Franken investiert sein soll.

Zusammenfassung
  • Hohe Flexibilität bei der Wahl der Anlageklassen, der Länder und der Branchen +

  • Mix aus ETFs, Direktanlagen und Krypto möglich +

  • Auch Anlagen an ausländischen Börsen möglich +

  • Riesiges Universum an wählbaren Instrumenten +

  • Volle Eigenverantwortung für gewählte Vermögensverteilung !

Digitaler Vermögensverwalter

Du wirst durch einen strukturierten Fragebogen geführt und erfährst in wenigen Minuten, welche Vermögensverteilung zu dir passt. Du kannst die vorgeschlagen Anlagelösung akzeptieren oder du kannst einen andere Anlagestrategie wählen.

Je länger der gewählte Anlagehorizont und je höher dein Risikoappetit, desto stärker fällt die Gewichtung von Aktien im Portfolio aus. Die von findependent verwendeten Anlageklassen umfassen Aktien, Obligationen, Immobilien und Edelmetalle.

Dein Erspartes wird in ein globales Portfolio mit Schwergewicht Schweiz investiert. So hast du immer einen Schweizer-Franken-Anteil von 40-80%, je nach gewählter Anlagelösung (je defensiver, desto höher der CHF-Anteil).

Die von dir gewählte Vermögensverteilung bleibt auch nach grösseren Kursbewegungen bestehen bzw. wird von uns automatisch wiederhergestellt, du musst nichts tun.

Zusammenfassung
  • Fixfertige Anlagelösungen investieren in Aktien, Obligationen, Immobilien und Edelmetalle +

  • ETFs vorselektioniert und festgelegt +

  • Keine Individualisierung der fixfertigen Anlagelösung -

  • Eigene Anlagelösung ab 5’000 Franken !

  • Renommiertes Anlagekomitee legt Vermögensverteilung fest +



Anlageinstrumente

Do it yourself

Um deine festgelegte Anlagestrategie umsetzen zu können, musst du dich zuerst auf die Suche nach den richtigen Instrumenten machen. Du kannst neben Einzelaktien auch Kollektivanlageinstrumente wählen, beispielsweise Obligationenfonds oder Aktien-ETFs. Und du kannst aus einer schier unendlichen Anzahl von strukturierten Produkten und Optionsscheinen aussuchen.
Falls du dich entscheidest, in einzelne Aktien zu investieren, ist vertieftes Wissen nötig. Auch wenn man glaubt, ein Unternehmen und seine Produkte gut zu kennen (bspw. Apple, Volkswagen, Nintendo), sagt das noch nichts über den künftigen Kursverlauf der Aktie aus. Eine einzelne Unternehmung kann «durch die Decke» (Apple, Novo Nordisk) oder eben auch Konkurs (Swissair, Credit Suisse) gehen. Eine Einzelaktie weist folglich ein wesentlich höheres Risiko (für einen Totalverlust) auf als ein breit abgestütztes Portfolio oder ein ETF. 
Investierst du in strukturierte Produkte, ETCs oder ETNs (Exchange Traded Commodities und Notes) und ähnliche Wertpapiere solltest du unbedingt das Gegenparteirisiko im Auge behalten. Die Gegenpartei ist der Herausgeber des Wertpapiers, nicht die zugrundeliegende Unternehmung. Anders als bei ETFs sind solche Wertpapier im Konkursfall der Gegenpartei nämlich nicht Sondervermögen und daher geschützt. Vielmehr fallen sie in die Konkursmasse und du läufst Gefahr, deine gesamte Investition zu verlieren. 

Zusammenfassung
  • Instrumente wählbar, die ausserhalb des regulatorisch möglichen liegen u/o übermässige Chancen & Risiken bieten !

  • Suche nach einzelnen Titeln sehr zeitintensiv -

  • Einzeltitel (Aktien, Obligationen usw.) kosten keine Verwaltungsgebühr +

  • Von Lucky Punch (Nvidia, +2’700% in 5 Jahren) bis Totalverlust (Swissair, Enron, Credit Suisse) alles möglich !

Digitaler Vermögensverwalter

Anstatt direkt in Aktien, Anleihen, Immobilien und Edelmetalle anzulegen, nutzt findependent ausschliesslich ETFs (börsen­gehandelte Fonds). Aus einem Dschungel von über 1’500 ETFs, die an der Schweizer Börse gehandelt werden, hat unser Anlagekomitee die passenden ETFs ausgesucht und daraus fünf fix­fertige Anlagelösungen zusammen­gestellt
Es handelt sich dabei, unabhängig von der Anlagelösung, immer um dieselben ETFs, allerdings mit unterschiedlicher Gewichtung. Zudem sind nicht alle ausgewählten 11 ETFs auch in jeder Anlagelösung vertreten. So braucht es beispielsweise in einer reinen Aktienstrategie ja keine Obligationen- und Immobilien-ETFs.

Die von findependent ausgewählten ETFs weisen sehr günstige Gesamtkostenquoten (Total Expense Ratio TER) auf und jeder dieser ETFs deckt einen ganzen Anleihen-, Aktien- oder Immobilienmarkt ab. 
Eingesetzt werden nur etablierte ETFs von führenden Anbietern, alle haben hohe Handels­volumen und sind jederzeit kauf- und veräusserbar. Hinter den eingesetzten ETFs verstecken sich keine undurchsich­tigen Finanzkonstrukte, sondern die Anlagen werden direkt gehalten.

Zusammenfassung
  • Ausschliesslich ETFs, vorselektioniert durch findependent !

  • Zusätzliche Sicherheit da Sondervermögen +

  • ETFs sind zwar sehr günstig, aber nicht ganz gratis (TER ca. 0.15% p.a.) -

  • In mehr als 3’000 Einzelwerte investiert +



Fremdwährungsrisiken

Do it yourself

Die von dir ausgewählten Instrumente werden unter Umständen nicht nur in Schweizer Franken investieren. Ein US-Aktienfonds beispielsweise wird meist in US-Dollar geführt und birgt daher ein Wechselkursrisiko. Die vergangenen Jahrzehnte waren geprägt von einem sehr starken Schweizer Franken. Der US-Dollar und auch der Euro haben gegenüber dem Schweizer Franken in den letzten 20 Jahren rund 40% an Wert eingebüsst. Wie sich die verschiedenen Währungen gegenüber dem Schweizer Franken in Zukunft entwickeln werden, weiss niemand mit Bestimmtheit.
Grob gesagt kann davon ausgegangen werden, dass ein globales (Aktien-)Portfolio eine leicht höhere Rendite in Lokalwährung erwirtschaftet, als ein Portfolio mit einem erhöhten Anteil an Schweizer Franken. Damit die Mehrrendite dann auch bestehen bleibt, muss die Lokalwährung (bspw. USD oder EUR) gegenüber dem Schweizer Franken mindestens stabil bleiben oder gar an Wert zulegen.
Aktienfonds sind sehr selten währungsgesichert gegenüber dem Schweizer Franken. Selbst wenn die Kursnotierung in Franken geführt wird, beinhaltet der Fonds trotzdem Wechselkursschwankungen. Die Entwicklung in Franken ist dann einfach die Entwicklung in Lokalwährung, korrigiert um die Wechselkursveränderung (nach oben wie nach unten).

Zusammenfassung
  • Individuelle Gewichtung von Fremdwährungen ist möglich +

  • Reines Portfolio in USD bzw. erhöhtes Risikoprofil möglich +

  • Mehr Fremdwährung = höheres Risiko !

  • Investition in währungsgesicherte Instrumente machbar +

Digitaler Vermögensverwalter

Alle Anlagelösungen von findependent investieren global, mit einem Schwergewicht in der Schweiz. Je höher der gewählte Aktienanteil, desto höher ist auch der Anteil an Fremdwährungen in den findependent Anlagelösungen.

  • Vorsichtig (20% Aktien): 86% Schweizer Franken

  • Bedacht (40% Aktien): 72% Schweizer Franken

  • Ausgeglichen (60% Aktien): 59% Schweizer Franken

  • Mutig (80% Aktien): 47% Schweizer Franken

  • Risikofreudig = 100% Aktien: 39% Schweizer Franken

Ohne diesen «home bias» wäre der Schweizer Franken Anteil bei 3-4% der Anlagesumme. 

Wieso investiert findependent so viel Schweizer Franken?
Investitionen in der Schweiz bzw. im Schweizer Franken weisen keine Währungsschwankungen auf. Eine Übergewichtung von Schweizer Franken verleiht der Anlagelösung daher zusätzliche Stabilität. Verlieren die Fremdwährungen gegenüber dem Schweizer Franken an Wert, ist die findependent Anlagelösung davon wesentlich weniger stark betroffen wie ein rein globales Portfolio.

Zusammenfassung
  • Globale Anlagelösungen mit CHF-Schwergewicht = geringere Wertschwankungen +

  • Keine individuelle Anpassung der Währung möglich -

  • ETFs sind nicht währungsgesichert -

  • Renditen gegenüber Fremdwährungsportfolios leicht tiefer -



Transaktionskosten

Do it yourself

Beim Handel über eine Trading-Plattform fallen grundsätzlich für jede Transaktion Gebühren an. Die Höhe der Transaktionsgebühr, auch Courtage genannt, hängt vom Anbieter und der Art der gehandelten Wertpapiere ab. Die Bandbreite ist dabei sehr gross, kann 0.1% oder auch 1.0% und mehr betragen. Meist offerieren Trading-Plattformen aber tiefe Transaktionskosten und verdienen ihr Geld über die Masse der Transaktionen. Bei regelmässigen Einzahlungen können allerdings auch vermeintlich tiefe Transaktionskosten über Zeit stark zu Buche schlagen. Zudem ist darauf zu achten, dass die Courtage meist in Prozent des Transaktionsbetrages berechnet wird und es oft eine Minimalcourtage, bspw. 20 Franken gibt. 

Transaktionsgebühr in Franken
Ein Rechenbeispiel für 12 Einzahlungen à 300 Franken. Die Courtage beträgt jeweils 0.2% des Transaktionsbetrages, also je 60 Rappen. Die 12 Einzahlungen kosten somit total 7.20 Franken. Ende Jahr hast du also 3’600 Franken angelegt und dafür 7.20 Franken bezahlt, das ist 0.2% deiner Anlagesumme.

Transaktionsgebühr in Franken
Ein Rechenbeispiel für 12 Einzahlungen à 300 Franken. Die Courtage beträgt 0.2% aber mindestens jeweils 3 Franken. Die 12 Einzahlungen kosten somit total 36 Franken. Ende Jahr hast du also 3’600 Franken angelegt und dafür 36 Franken Transaktionsgebühr bezahlt, das ist 1% deiner Anlagesumme. 

Jede Wertschriftentransaktion an der Schweizer Börse verursacht einerseits eine Stempelsteuer und andererseits eine Börsenabgabe. Zusammen macht das grob 0.1% der Transaktionssumme aus (je bei Kauf und Verkauf).

Zusammenfassung
  • Jede Transaktion kostet Courtage & Stempel/Börsenabgabe -

  • Einige Wertschriften ohne Courtage handelbar +

  • Bedingt geeignet für schrittweisen Aufbau -

Digitaler Vermögensverwalter

Die findependent Anlagelösungen verursachen keine Transaktionskosten bzw. Courtagen. Auch zusätzliche Einzahlungen kosten nichts.
Bei jeder Wertschriftentransaktion an der Schweizer Börse fällt einerseits eine Stempelsteuer an und andererseits eine Börsenabgabe. Zusammen macht das grob 0.1% der Transaktionssumme aus (je bei Kauf und Verkauf).

findependent ist sehr gut geeignet für den schrittweise Aufbau des Vermögens. Dabei spielt es keine Rolle, ob du 1x pro Monat mittels Dauerauftrag anlegst, direkt nach dem Lohneingang. Oder ob du in mehreren Schritten die bereits auf dem Sparkonto vorhandenen Ersparnisse gewinnbringend investierst.

Zusammenfassung
  • Keine Transaktionskosten (Courtage) +

  • Stempel/Börsenabgabe fällt auch hier an -

  • Bestens geeignet für schrittweises Investieren +



Depotgebühren

Do it yourself

Du zahlt für die Verwahrung deiner Wertschriften ein Depotgebühr. Sie wird meist ebenfalls in Prozent der Anlagesumme berechnet, grob gesagt zwischen 0.1 und 0.5%. Online Broker deckeln die Gebühr manchmal, bspw. maximal 10 Franken pro Monat.
Mittels Wertschriftenleihe (Securities Lending) kann bei gewissen Anbietern gar von einer kostenlosen Verwahrung profitiert werden. Hier ist allerdings sehr auf die Sicherheit zu achten. Stellst du dein Portfolio für Securities Lending zur Verfügung, werden die Wertschriften im Konkursfall der Bank nicht mehr als Sondervermögen behandelt und landen in der Konkursmasse. Nur um die Depotgebühr zu sparen, lohnt es sich nicht, dieses Risiko in Kauf zu nehmen.

Zusammenfassung
  • Depotgebühr 0.1-0.5% p.a. +

  • Kann gedeckelt sein -

  • Securities Lending mit zusätzlichen Risiken -

Digitaler Vermögensverwalter

Für die Verwahrung der ETFs hast du ein Wertschriftendepot auf deinen Namen bei unserer Partnerbank. Die Depotgebühr beträgt 0.2% p.a. und wird vierteljährlich belastet. 
Damit sind deine Anlagen sicher auf deinem persönlichen Konto/Depot verwahrt und sie sind jederzeit für dich verfügbar.
Jeder Kunde und jede Kundin legt bei uns die ersten mindestens 2’000 Franken gänzlich ohne Depotgebühr an. Wir erstatten daher jedes Quartal ein paar Franken an dich zurück.

Zusammenfassung
  • Depotgebühr 0.2% p.a. +

  • Keine Deckelung +

  • Rückerstattung für die ersten 2’000 Franken +



Laufende Überwachung und Vermögensverwaltungsgebühr

Do it yourself

Du überwachst, nachdem du deine Transaktionen getätigt hast, die gekauften Wertschriften und die Entwicklung des Portfolios regelmässig
Bei Einzelaktien ist der Aufwand wesentlich grösser, hier drängt sich eine tägliche Überprüfung auf. Bei breit abgestützten ETFs ist der Aufwand etwas geringer, trotzdem solltest du die Gewichtung der einzelnen ETFs in deinem Portfolio im Auge behalten und wo nötig anpassen (was wiederum mit Transaktionskosten verbunden sein kann). 
Die laufende Überwachung ist also nicht nur wichtig, um immer die richtigen Anlagen zu halten, sondern auch, um sicherzustellen, dass dein Portfolio jederzeit deiner anfänglich definierten Strategie entspricht. Hast du beispielsweise zu Beginn festgelegt, dass du 60% Aktien und 40% Obligationen möchtest und sich der Aktienmarkt äusserst gut entwickelt, kann es sein dass sich die Verteilung über Zeit zu 70/30 ändert. Das solltest du gegebenenfalls anpassen, um nicht mit mehr Risiko investiert zu sein, als dir lieb und recht ist.
Natürlich ist es völlig dir überlassen, ob und wie stark du die Überwachung vornimmst, schliesslich bist du niemanden ausser dir selbst Rechenschaft schuldig. 

Das Gute am Do-it-yourself: Du bist quasi dein eigener Vermögensverwalter und musst daher keine zusätzlichen Kosten bezahlen, ausser natürlich deine Freizeit. Aber vielleicht hast du dir die Geldanlage ja gar zum Hobby gemacht.

Zusammenfassung
  • Sehr zeitintensive Überwachung -

  • Anpassungen führen zu Transaktionskosten -

  • Keine Vermögensverwaltungsgebühr +

Digitaler Vermögensverwalter

findependent ist dein Vermögensverwalter. Für den initialen Aufbau, die laufende Überwachung und allfällige Anpassungen fällt eine Vermögensverwaltungsgebühr von 0.09% bis 0.2% p.a an. Wir haben hier eine Spanne, weil mit steigendem Anlagevermögen (ab 50’000 Franken) auch die Gebühren sinken. 
Bei 30’000 Franken zahlst du 0.2% und bei 150’000 sind es noch 0.15%, sinkend bis 0.09%.
Natürlich gilt auch hier die Gebührenbefreiung für deine ersten mindestens 2’000 Franken. So zahlst du also konkret 0.17% bei einer Anlagesumme von 50’000 Franken.

Zusammenfassung
  • Du sparst Zeit, findependent übernimmt sämtliche Arbeiten +

  • Keine Transaktionskosten +

  • Verwaltungsgebühr 0.09% – 0.2% -



Steuerauszug

Do it yourself

Tätigst du über das Jahr verteilt viele Transaktionen, führt eigentlich kein Weg an einem Steuerauszug vorbei. Ausser du möchtest sämtliche Kauf- und Verkaufzeitpunkt sowie Dividenden und Zinszahlungen von Hand in die Steuererklärungssoftware übertragen. Je nach Trading-Plattform kostet der elektronische Steuerauszug zusätzliche 100 Franken oder mehr

Zusammenfassung
  • Kostet 100 Franken und mehr - pro Jahr -

  • Manuelle Erfassung sehr zeitintensiv -

Digitaler Vermögensverwalter

Um es auch hier einfach zu halten, stellen wir dir einen elektronischen Steuerauszug zur Verfügung. Diesen kannst du mittels «drag-and-drop» in die Online Steuererklärung einfügen und innert ein paar Sekunden werden alle Felder mit den nötigen Daten befüllt. 
Der Steuerauszug ist bei findependent kostenlos und wird dir ca. im Februar direkt in der App zur Verfügung gestellt.

Zusammenfassung
  • Kostenlos +

  • Spart viel Zeit +



Renditeberechnung

Do it yourself

Du bist für die Berechnung der Gesamtrendite deines Portfolios selbst verantwortlich. Viele Broker bieten allerdings vorgefertigte Renditeberechnung an. Ob die Rendite in Schweizer Franken und vor oder nach Abzug der Kosten ausgewiesen wird, hängt vom Broker ab. 
Die Entwicklung deiner Anlagen ist neben der eigentlichen Kursentwicklung auch abhängig von den Kosten und der Währungsentwicklung. Hast du beispielsweise ein Investment in europäische Aktien mit einer Rendite von 9% und in derselben Zeit hat sich der Euro gegenüber dem Schweizer Franken um 5% abgeschwächt, beträgt deine effektive Rendite 4%.
Auch die Kosten für Kauf- und Verkauf (Courtage) und die Depotgebühr musst du von der Wertentwicklung deiner Anlagen in Abzug bringen, damit du den tatsächlichen frankenmässigen Gewinn siehst. Oder, wie es Martin Spieler vom Tagesanzeiger (sinngemäss) formulierte: Was zählt ist nur die Nettorendite.
Hast du totale Kosten von jährlich 0.4% bringst du auch das von deiner Bruttorendite in Abzug und erhältst so deine Nettorendite.

Meist wird standardmässig nur die zeitgewichtete Rendite ausgewiesen. Bei der zeitgewichteten Rendite (time-weighted return, TWR) werden Ein- und Auszahlungen ignoriert. Das ermöglicht es, Anlagelösungen miteinander vergleichen zu können.

Zusammenfassung
  • Fällt in deine Eigenverantwortung !

  • Viele Broker liefern vorgefertigte Berechnung -

  • Achte auf Netto- und Bruttorendite !

  • Meist nur TWR verfügbar -

Digitaler Vermögensverwalter

Als dein digitaler Vermögensverwalter liefert dir findependent deine Nettorendite direkt in die App. Dort hast du auch eine Übersicht über die Gesamtentwicklung deiner Anlagen. Wir weisen einerseits aus, wie viel du total eingezahlt hast, welche totalen Erträge du erhalten hast, wie hoch der Kursgewinn oder -verlust ist und wie viel Gebühren du gesamthaft bezahlt hast.

findependent berechnet die Rendite in der App als zeitgewichtete Rendite (TWR, time-weighted return) und als geldgewichtete Rendite (MWR, money-weighted return).
Der Vorteil der geldgewichtete Rendite MWR ist, dass darin die persönlichen Einzahlungszeitpunkte berücksichtigt werden. So stimmt die gezeigte Rendite in Prozent oft gut mit dem effektiven Gewinn bzw. Verlust in Schweizer Franken überund so einfacher zu verstehen.

Zusammenfassung
  • Automatische tagesaktuelle Berechnung +

  • Transparente Gesamtübersicht +

  • Nettorendite +

  • TWR und MWR ausgewiesen +



Gesamtkosten

Wir haben schon in verschiedenen Abschnitten über die Kosten gesprochen. Zusammenfassend sieht es so aus:



Do it yourself via Broker oder Bank

Vermögensverwaltung bei findependent

Depotgebühr

bis zu 0.5%

0.2%

Vermögensverwaltungsgebühr

keine

0.09 bis 0.2%

Produktkosten

keine

0.15% bei ETFs (TER)

Transaktionskosten

bis zu 1.5% pro Transaktion

keine



Fazit

Auch hier gilt, was in vielen anderen Bereichen des Lebens zutrifft. Ob es der Service an deinem Velo ist, die Lieferung deiner Lebensmitteleinkäufe oder der Pneuwechsel an deinem Auto: Du kannst es entweder selber machen, oder die Arbeit delegieren. Wenn du es selbst machst, sparst du einige Franken und bezahlst dafür mit deiner Freizeit. Entscheidest du dich fürs Delegieren, macht dein digitaler Vermögensverwalter die ganze Arbeit und du hast mehr Zeit für die wirklich schönen Sachen im Leben.


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Findependent AG ist ein von der Finanzmarktaufsichtsbehörde FINMA bewilligtes und beaufsichtigtes kontoführendes Wertpapierhaus.

Die auf dieser Webseite enthaltenen Informationen stellen Werbung für die von findependent erbrachten Finanzdienstleistungen dar.

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