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Geld anlegen in der Schweiz: Tipps für Anfänger
Suchst du nach Tipps, wie du dein Geld in der Schweiz anlegen kannst? Dann bist du hier richtig! Unsere Mission bei findependent ist es, Anlegen in der Schweiz einfach und verständlich zu machen, damit auch Nicht-Finanzprofis mit gutem Gefühl investieren können. In diesem Leitfaden erfährst du, wie du als Anfängerin/Anfänger dein Geld sinnvoll anlegst, welche Möglichkeiten es in der Schweiz gibt und worauf du besonders achten solltest.
DAs wichtigste in Kürze:
Bestimme deinen Anlagetyp
Diversifiziere dein Portfolio
Beginne frühzeitig
Lege regelmässig Geld an
Vergleiche die Gebühren
Sei geduldig
Inhaltsverzeichnis
Welche Arten von Anlagen gibt es?
Aktien
Mit Aktien investierst du direkt in ein Unternehmen. Als Aktienbesitzer gehören dir Anteile des Unternehmens, was dich zum Mitbesitzer macht. Im Gegenzug erhältst du einen Teil des Gewinnes in Form von Dividenden (Ausschüttung). Die Gewinnaussichten von Aktien sind langfristig vielversprechend, jedoch unterliegen sie auch Schwankungen. Um die Schwankungen des Aktienmarktes auszugleichen, ist eine diversifizierte Anlage wichtig.
Obligationen/Anleihen
Bei der Anlagen in Obligationen hältst du Anteile an grossen Kredite an den Staat oder Unternehmen. Obligationen, auch Anleihen genannt, haben eine feste Laufzeit, in der du einen Zins erhältst. Anleihen eignen sich besonders als sicheres Anlageprodukt, haben aber auch geringere Gewinnaussichten im Vergleich zu Aktien.
Festgeldanlage
Festgeldanlagen sind ein Relikt aus vergangenen Zeiten, in denen ein hohes Zinsniveau herrschte. Banken zahlten dazumal erhebliche Zinsen für kurzfristige Geldanlagen. Diese Zeiten sind allerdings längst vorbei. Es scheint, dass vor kurzem eine Abwendung von der Tiefzinspolitik der Zentralbanken stattgefunden hat. Für vernünftige Zinsen auf einer Festgeldanlage in Schweizer Franken reicht das aber bei Weitem nicht.
Festgelder haben normalerweise eine Laufzeit von maximal 12 Monaten. Auffällig ist die hohe Minimalinvestition. Sie schwankt von Bank zu Bank, liegt aber meist um die 100’000 Franken.
Risiken birgt eine Festgeldanlage kaum. Probleme gibt es nur, wenn das Geld vor Ablauf der Frist verfügbar sein muss. Meist fallen dann hohe «Strafzinsen» an. Wenn man die Laufzeit abwartet, bekommt man den Gesamtbetrag inkl. des vereinbarten Zins zurück. Dieser wird meist als Jahreszins definiert und nicht auf die Laufzeit runtergebrochen.
Festgeldanlagen bzw. Treuhandanlagen gibt es auch in Fremdwährungen. Dem Fremdwährungsrisiko und dem Gegenparteirisiko muss man sich hierbei bewusst sein. Oft liegt das Geld bei einer Treuhandanlage nicht bei der Schweizer Aktiengesellschaft der Bank sondern bei einer Tochtergesellschaft z.B.. auf den British Virgin Islands oder auf Guernsey.
Objektiv gesehen sind Festgeldanlagen kein sinnvolles langfristiges Anlageinstrument.
Edelmetalle
Edelmetalle sind eine der ältesten Anlageformen. Edelmetalle, z.B. Gold und Silber, gelten als sichere Investition. Allerdings erwirtschaften Edelmetalle keine richtigen Erträge. Die Anlagen haben keinen Mehrwert für die Realwirtschaft und sind aus nachhaltiger Sicht auch eher fragwürdig, da der Abbau von Edelmetallen teilweise die Umwelt schädigt.
Immobilien
Als Immobilienbesitzer bist du Miteigentümer von Liegenschaften und erhältst dafür einen Mietzins. Immobilien eignen sich ebenfalls gut, um ein Portfolio zu diversifizieren. Für den Erwerb von Immobilien sind in der Regel hohe Beträge notwendig, da die Preise von Immobilien in der Schweiz hoch sind.
Geld in ETF anlegen
ETFs (exchange traded funds) sind börsengehandelte Fonds und eignen sich, um in einen gesamten Aktien-, Obligationen- oder Immobilienmarkt anzulegen. Die Geldanlage in ETFs macht es möglich, mit kleinen Beträgen breit abgestützt (diversifiziert) anzulegen. Ein ETF bündelt das Geld von vielen Anleger:innen und kauft damit Aktien, Obligationen oder Immobilien.
ETFs eignen sich besonders gut, um mit dem Anlegen zu starten, da die Gebühren tief sind, und man mit wenig Geld breit abgestützt investieren kann.
Fonds
Fonds werden, wie ETFs, mit gebündelt Geld angelegt. Sie eignen sich daher für eine diversifizierte Geldanlage. Im Unterschied zu ETFs werden die traditionellen Fonds nicht an der Börse gehandelt. Sie können ein Mal pro Tag bei der Bank gekauft oder verkauft werden.
Die meisten Fonds verfolgen eine aktive Anlagestrategie und haben deshalb häufig hohe Gebühren, denen sich Anlegende oft nicht bewusst sind.
Geld in Krypto anlegen
Kryptowährungen sind digitale Währungen wie zum Beispiel Bitcoin, Ethereum oder Ripple. Kryptowährungen liegen aktuell im Trend, es gibt jedoch auch viele Kritiker und die zukünftige Entwicklung ist schwierig vorherzusagen. Anlagen in Krypto sind deshalb mit hohen Risiken verbunden.
Fremdwährungsanlagen
Anlegen in Fremdwährungen wird auch Devisenhandel genannt und findet im Austausch zwischen verschiedenen Fremdwährungen statt. Dabei erhoffen sich Anleger:innen die Fremdwährung zu einem tiefen Preis zu kaufen und zu einem höheren Preis wieder zu verkaufen. Der Devisenhandel ist für private eher nicht geeignet, hingegen für Unternehmen je nach dem schon.
Fazit
Die Möglichkeiten Geld anzulegen sind zahlreich. Lege dein Portfolio diversifiziert an, damit das Risiko dein Geld zu verlieren enorm reduziert wird.
Um dein Geld mit wenig Risiko und breit diversifiziert anzulegen, eignen sich ETFs perfekt. Mit einem ETF kann bereits mit kleinen Beträgen weltweit in Aktien, Obligationen oder Immobilien angelegt werden.
Mit findependent kannst du deine Ersparnisse ganz einfach anlegen, statt dein Geld auf einem Sparkonto mit tiefen Zinsen zu halten. Du kannst bereits ab 500 Franken Geld mit unseren fixfertigen Anlagelösungen investieren und das ganz ohne Vorkenntnisse. Wir halten die Gebühren transparent und fair und die ersten 2’000 Franke sind zudem von allen Verwaltungs- und Depotgebühren befreit, ein Leben lang.
Auf das solltest du bei der Geldanlage achten
Die Möglichkeiten Geld anzulegen sind riesig und haben je nach Bedürfnissen alle ihre Vor- und Nachteile. Bevor du mit dem Anlegen startest, solltest du einige Dinge beachten, um die häufigsten Anlagefehler zu vermeiden.
1. Bestimme deinen Anlagetyp
Dein Anlagetyp hängt stark mit deiner Risikobereitschaft zusammen. Wir haben für dich verschiedene fixfertige Anlagelösungen zusammengestellt, mit denen du dein Geld passend zu deinem Anlagecharakter anlegen kannst. Fülle einfach unseren digitalen Fragebogen aus und erhalte einen Anlagevorschlag von uns. Ob du den Vorschlag annimmst oder lieber eine andere Anlagelösung wählst, ist komplett dir überlassen.
Die Anlagelösungen unterscheiden sich je nach Anlagetyp bei der Aufteilung zwischen Aktien, Anleihen und Immobilien. Aktien haben eine vielversprechende Aussicht auf eine hohe Rendite, unterliegen aber auch grösseren Schwankungen und haben ein höheres Verlustrisiko. Da Aktien als eher riskant gelten, ist der Aktienanteil für risikofreudige Charakter entsprechend höher als für bedachte Charakter. Je höher der Aktienanteil, umso höher ist die zu erwartende Rendite, desto höher ist aber auch ein Verlust in einer Krise.
Sollte sich die Risikobereitschaft aufgrund einer Veränderung in deiner Lebenssituation verändern, kannst du deine Anlagelösung auch jederzeit ändern. Jedoch sollte ein Wechsel der Anlagestrategie gut überlegt werden, da dies unter Umständen zu hohen Transaktionskosten führen kann. Ein Wechsel der Anlagelösung aufgrund kurzfristiger Schwankungen einzelner Anlageklassen lohnt sich deshalb nicht.
2. Diversifiziere dein Portfolio
Um bei der Geldanlage möglichst wenig Risiko einzugehen, ist es wichtig, dein Portfolio zu diversifizieren. Diversifizieren heisst, in möglichst viele verschiedene Anlagen und nicht nur in einzelne Unternehmen, Branchen oder Länder anzulegen. So vermeidest du eine Abhängigkeit von einzelnen Anlagen. Bei findependent kannst du bereits mit geringen Beträgen breit abgestützt in ETFs anlegen. Wie du bereits erfahren hast, investierst du mit einem ETF in einen ganzen Aktien-, Anleihen- oder Immobilienmarkt womit dein Risiko reduziert wird.
Damit die Anlagen nun auch tatsächlich breit abgestützt sind, gibt es bei der Auswahl der ETFs einiges zu beachten. Die Aufteilung in Schweizer Aktien ist zwar steuerlich und in Bezug auf Fremdwährungskosten attraktiv, jedoch sind sie auch von einzelnen Branchen abhängig, wie zum Beispiel der Pharmabranche mit Unternehmen wie Novartis und Roche. Um eine geografische und branchenspezifische Diversifikation zu erreichen, ist der Aktienanteil der Anlagelösungen von findependent 40% in der Schweiz und 60% im Ausland angelegt.
Das Hauptziel der Anlageklasse Anleihen ist Stabilität. Damit Wertschwankungen auch während einer Krise erträglich bleibt, ist ein Anleihenanteil wichtig. Bei findependent werden 80% in Schweizer Unternehmensanleihen und 20% in Schwellenländer Anleihen in USD angelegt.
Der Immobilienanteil hingegen wird komplett in der Schweiz angelegt. Dabei wird sowohl in Wohnbauten, als auch in kommerziell genutzte Bauten investiert. Auch hier ist das Ziel Stabilität ins Portfolio zu bringen. Dafür ist der starke Schweizer Immobilienmarkt ideal.
Unser erster Tipp für die Geldanlage für Anfänger lautet also: Diversifiziere dein Portfolio!
3. Beginne frühzeitig
Unser zweiter Tipp ist so früh wie möglich mit der Geldanlage zu starten! Denn je früher du beginnst dein Geld anzulegen, desto eher profitierst du von einer langfristig hohen Rendite.
Ein wichtiger Faktor für den Renditeerfolg ist der Zinseszinseffekt. Er trägt dazu bei, dass dein Vermögen mit einer langen Anlagedauer immer schneller wächst. Zusätzlich nimmt die Wahrscheinlichkeit bei einer Anlage einen Verlust zu erzielen, mit der Zeit immer mehr ab. Das bedeutet also, dass mit einer langen Anlagedauer, die Erfolgschancen steigen.
Wenn du die historische Wertentwicklung des Schweizer Aktienmarktes betrachtest, siehst du, dass sich der Aktienmarkt verzwölffacht hat. Dazwischen gab es immer wieder Phasen mit Verlusten, wie zum Beispiel die Coronakrise 2020 oder die Finanzkrise 2008.
Finanzmärkte sind Schwankungen ausgesetzt, sie erholen sich aber auch wieder. Booms und Krisen gehören gewissermassen dazu und daher verlaufen die Anlagepreise über die Jahre häufig wellenförmig nach oben. Langfristig betrachtet besteht ein Wirtschaftswachstum und deshalb steigen unter anderem die Aktienpreise. Lege also unbedingt so früh wie möglich an.

4. Lege regelmässig an
Möglichst früh und regelmässig Geld anlegen zahlt sich aus.
Wie hoch soll nun aber der monatliche Anlagebetrag sein? Das hängt von deiner persönlichen finanziellen Situation ab. Als aller erstes ist es wichtig, dass du über eine Notgroschen von 3 bis 6 Monatsausgaben verfügst. Damit sicherst du dich für unvorhergesehene Fälle und Ausgaben ab. Dein investiertes Geld solltest du ausserdem mindestens die nächsten 5 Jahren nicht brauchen. Das bedeutet, dass du dein Geld für grössere Ausgaben, z.B. ein neues Auto, eine längere Reise oder eine Weiterbildung nicht anlegen solltest. So vermeidest du es deine Anlagen zu einem ungünstigen Zeitpunkt zu verkaufen.
Wie viel Geld du monatlich anlegen kannst, ist auch von deinem monatlichen Sparbetrag abhängig. Ausserdem raten wir dir das Verhältnis vom Anlagevermögen zum Vermögen auf dem Sparkonto zu bedenken. Das hilft dir eine Balance zwischen Rendite und Sicherheit zu halten. Um monatlich Geld anzulegen, kannst du einen Dauerauftrag für die automatische Anlage einrichten. So kommst du gar nicht in Versuchung das Geld auszugeben und das Sparen fällt dir leichter. Lege lieber kleine Beiträge gestaffelt an und ziehe auch in gleichen Schritten wieder Geld ab.
5. Vergleiche die Gebühren
Hohe Gebühren fressen deine Rendite, mit tiefen Gebühren bleibt eine höhere Rendite für dich übrig. Eine Studie des Vergleichsportals moneyland.ch fand heraus, dass bei vielen Banken die Vermögensverwaltungsmandate zu teuer sind und beträchtliches Sparpotenzial für die Kunden vorhanden ist. «Auf alle Schweizer Kundinnen und Kunden hochgerechnet ergibt das ein Sparpotenzial von 2.026 Milliarden Franken.» Daher ist es umso wichtiger, dass du die Gebühren vergleichst.
Wenn du die Angebote für die Geldanlage vergleichst, siehst du unterschiedliche Depot- und Verwaltungsgebühren. Auch wenn ein Prozent auf den ersten Blick nach wenig aussieht, fressen sie langfristig deine Erträge. Die Gebühren deiner Geldanlage machen sich mit der Zeit immer stärker bemerkbar.
Als Vergleich nehmen wir die durchschnittlichen Kosten von 1.4 % für die Geldanlage von 10’000 Franken in der Schweiz (Studie von moneyland.ch) und das zu erwartende Vermögen in 20 Jahren. Du siehst, mit der Anlagelösung von findependent kannst du im Vergleich zur Konkurrenz ganz klar mehr von deiner Geldanlage profitieren. Vergleiche deshalb immer die Gebühren.

Erwartete Ersparnisse in 20 Jahren bei einer Geldanlage von CHF 10’000
Mit findependent sparst du rund 70% der Gebühren im Vergleich zu ähnlichen Angeboten. Bei einer Anlagesumme von 10’000 Franken kostet die Geldanlage weniger als 80 Franken. Dazu kommen noch etwa 30 Franken Produktkosten. Zudem kannst du bei findependent die ersten 2’000 Franken ohne Verwaltungs- und Depotgebühren anlegen und startest bereits mit 500 Franken Minimalinvestition.
Gebühren und Minimalinvestition, zwei Kennzahlen die sich übrigens gut eignen, um die Attraktivität digitaler Vermögensverwalter transparent zu machen. Wir haben dir dies in der nachstehenden Grafik visualisiert:

6. Sei geduldig
Obwohl einige wenige durch die Anlegen über Nacht zum Millionär geworden sind, ist die Aussicht schnell reich zu werden eher klein. Unser letzter Tipp deshalb: sei geduldig. Wissenschaftliche Studien beweisen sogar, dass Spekulanten an der Börse tendenziell eher Geld verlieren. Bei der langfristigen Geldanlage kaufst du breit abgestützte Anlagen und hältst sie in allen Marktlagen. Übrigens nennt man das auch passive Geldanlage. Spekulanten hingegen legen kurzfristig an und wetten auf einzelne Aktien und hoffen dabei auf schnelle Gewinne durch Kaufen und Verkaufen. Das ist jedoch sehr zeitaufwändig und riskant.
Mit einer grossen Portion Geduld wirst du langfristig mit hoher Wahrscheinlichkeit von Renditen belohnt. Mit einer höheren Anlagedauer, reduziert sich das Verlustrisiko, weshalb wir dir empfehlen eine Kaufen-und-Halten-Strategie zu verfolgen. Passives Verhalten führt langfristig zum Erfolg. Am besten schaust du gar nicht zu oft in deine Anlagelösung rein, sondern lehnst dich zurück und lässt dein Geld für dich arbeiten. Trust the process!
Geduld ist die oberste Tugend des Investors. – Benjamin Graham
Typische Fragen zum Thema Geld anlegen als Anfänger:in
Mit unseren 6 wichtigsten Tipps zum Geld anlegen in der Schweiz für Anfänger bist du nun perfekt für den Start gewappnet. Zuerst erzählen wir dir jedoch noch kurz etwas über das magische Dreieck: Sicherheit, Verfügbarkeit und Rendite. Die drei Ziele stehen im Konflikt zueinander. Wenn du beispielsweise ein hohes Sicherheitsbedürfnis hast, wird die Rendite entsprechend tiefer ausfallen. Wir erklären dir, wie die drei Faktoren deine Ziele beeinflussen und wie du für dich die passende Kombination erreichen kannst.
Sicherheit (Risiko)
Mit Sicherheit ist gemeint, wie du dein Vermögen erhalten kannst. Mit einem diversifizierten Portfolio kannst du deine Sicherheit erhöhen, indem dein Geld breit gestreut angelegt ist. Ausserdem ist es wichtig, dass du deine Geldanlagen geografisch verteilst. Um deine persönliche Risikobereitschaft zu ermitteln, kannst du für dich überlegen, wie viel temporären Verlust du aushältst. Für die Anlagelösungen bei findependent gibt es passend zu deinem Risikoprofil fünf unterschiedliche Risikoerwartungen. Je tiefer der Aktienanteil der Anlagelösung, desto tiefer ist der Wertverlust in einer Krise. Die zu erwartende langfristige Rendite fällt dadurch aber auch eher klein aus. Bei der Anlagelösung Risikofreudig hättest du während der Finanzkrise 2008 bis zu 41.7% verloren, bei der Anlagelösung Bedacht bis zu 19.4%.
Bedacht | Risikofreudig |
|---|---|
40% Aktienanteil | 99% Aktienanteil |
-19.4% grösster Jahresverlust (2008) | -41.7% grösster Jahresverlust (2008) |
Ø 4.1% Nettorendite pro Jahr (2005-2025) | Ø 6.4% Nettorendite pro Jahr (2005-2025) |
Wichtig: Verlust ist erst real, wenn du das Geld auszahlst. Wenn du duch eine Krise investiert bleibst, ist es lediglich ein temporärer Wertrückgang.
Verfügbarkeit
Die Verfügbarkeit wird auch Liquidität genannt und ist wichtig, wenn du dein angelegtes Geld schnellstmöglich wieder brauchst.
Beispielsweise erzielen Anlagen in nicht börsenkotierte Unternehmen wie Private Equity oder Start-Up (Venture Capital) in der Regel höhere Renditen als Anlagen von Börsen gehandelten Unternehmen. Die Anlagen können allerdings auch über mehrere Jahre nicht verkauft werden und sind somit nicht schnell verfügbar. Die Verfügbarkeit steht daher im Konflikt zur Rendite.
Bei findependent kannst du dein angelegtes Geld jederzeit auszahlen lassen. Dennoch raten wir dir einen Notgroschen für Unvorhersehbares bereit zu haben. Das finanzielle Polster hilft dir einen Jobwechsel zu überbrücken, hohe Arztrechnungen zu bezahlen oder ein defektes Gerät zu ersetzen.
Zinsen & Rendite
Die Rendite ist der erreichte Gewinn deiner Anlagelösung durch die Wertsteigerung und die eingenommenen Erträge (z.B. Dividenden und Zinsen). Aktien haben bspw. höhere Renditen, hingegen bei einer Krise einen entsprechend höheren Wertverlust. Wie bereits beim Faktor Sicherheit erwähnt, steht besonders die Rendite im Spannungsfeld zur Sicherheit. Bei der Anlagelösung Risikofreudig betrug die Nettorendite von 2005 bis 2021 durchschnittlich 6.9% pro Jahr und während der Finanzkrise 2008 hättest du maximal -41.7% von deiner Anlagesumme verloren. Wenn du also eine möglichst hohe Rendite erzielen möchtest, musst du auch einen hohen Wertverlust in einer Krise aushalten können.

Magisches Dreieck
Egal ob du eher bedacht, ausgeglichen, mutig oder sogar risikofreudig Geld in der Schweiz anlegen möchtest – bei findependent findest du eine Anlagelösung passend für deine persönliche Risikopräferenz.
Die 5 häufigsten Fragen zum Thema Geld anlegen in der Schweiz
Wie und wo lege ich am besten Geld an?
Am besten legst du dein Geld breit abgestützt in Unternehmen und Immobilien weltweit an. Dazu eignen sich Anlagen in Aktien, Anleihen und Immobilien, um von regelmässigen Erträgen zu profitieren.
Damit du dich nicht ständig mit den Finanzmärkten beschäftigen musst, haben wir bei findependent 5 fixfertige Anlagelösungen erstellt. Alle Anlagelösungen sind breit abgestützt und nachhaltig, damit du dein Geld mit einer möglichst hohen Rendite anlegen kannst. Bei findependent kannst du schon mit 500 Franken dein Geld in der Schweiz anlegen.
Wie lege ich 10’000 Franken am besten an?
Wir empfehlen dir möglichst früh mit kleinen Beträgen dafür laufend anzulegen. 10’000 Franken legst du daher am besten gestaffelt an, egal wie die aktuelle Marktlage ist. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass es fast unmöglich ist, den perfekten Zeitpunkt zu erwischen. Dein Geld auf dem Sparkonto zu lassen, raten wir dir aufgrund der weiterhin historisch tiefen Zinsen derzeit nicht.
Wo gibt es die höchste Rendite?
Je höher der Aktienanteil, desto höher ist die zu erwartende Rendite. Im Gegenzug ist ein temporärer Verlust in einer Krise entsprechend höher als bei einem niedrigen Aktienanteil. Eine hohe Rendite ist somit mit hohem Risiko und tiefer Sicherheit verbunden. Die durchschnittliche Rendite pro Anlageprofil fällt je nach Anlagelösung unterschiedlich aus. Bei der Anlagelösung Risikofreudig von findependent hältst du einen Aktienanteil von 99 % und damit auch die langfristig höchste zu erwartende Rendite.
Wie soll ich mein Vermögen aufteilen?
Die Aufteilung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einerseits solltest du einen Notgroschen für 3 bis 6 Monatsausgaben auf der Seite haben und andererseits Geld für geplante Ausgaben nicht anlegen. Danach hängt die Aufteilung von deinem Risikoprofil ab. Je höher deine Risikobereitschaft, desto mehr Geld kannst du anlegen. Beispielsweise kannst du 30’000 Franken von deinem Vermögen anlegen und 20’000 Franken auf deinem Sparkonto lassen. Damit hast du dein Vermögen 3:2 angelegt.
Wie kann ich schnell Geld verdienen?
Zugegeben mit dem Wunsch über Nacht reich zu werden, bist du wahrscheinlich nicht allein. Leider ist die Wahrscheinlichkeit über Nacht reich zu werden sehr klein. Daher musst du dich für den Vermögensaufbau etwas gedulden. Vermögensaufbau braucht Zeit und gleicht eher einem Marathon als einem Sprint. Denn deine Anlagen wachsen unter anderem durch das steigende Wirtschaftswachstum. Für den Anlageerfolg ist eine lange Anlagedauer erfolgsentscheidend. Denn die Wahrscheinlichkeit einen höheren Gewinn und möglichst keinen Verlust zu erzielen, steigt mit dem Anlagehorizont.
Das sind die Alternativen
Geld anlegen oder ausgeben
Geld ausgeben und damit die Wirtschaft in Schwung halten, ist sicherlich nicht völlig falsch. Zudem musst du ja so oder so Geld ausgeben, um dein Leben zu finanzieren. Wichtig ist, dass du nicht nur im Hier und Jetzt denkst, sondern auch für die Zukunft planst. Über grössere Anschaffungen (Haus, Reise, Ausbildung, Auszeit, Teilzeitarbeit, Pensionierung usw.) denkt man ja immer zeitlich einiges im Voraus nach. Das ist der Zeitpunkt, in dem du allerspätestens anfangen solltest, Geld für diese Anschaffung auf die Seite zu legen. Auf die Seite legen heisst, da das Sparkonto ja keinen Zins abwirft, Geld in einer günstigen und einfachen Anlagelösung investieren.
Geld anlegen oder Immobilien kaufen
Eine Immobilie zu kaufen, kann auch eine Form der Geldanlage sein. Oftmals bindet man dann aber einen Grossteil oder gar alle Ersparnisse in dieser einen Form. Und alle Eier in denselben Korb zu legen, ist keine gute Idee. Hast du die Immobilie erstmal gekauft und nutzt du sie selber, hast du zusätzliche Sicherheit, da dir kein Vermieter kündigen kann. Und ein Eigenheim ist schlussendlich auch ein Stückchen Freiheit.
Eine Immobilie wird neben den eigenen Ersparnissen mit einem Bankkredit, Hypothek genannt, finanziert. Diese Hypothek kostet Hypothekarzinsen. Dazu kommen Nebenkosten, Unterhaltsarbeiten und Rückstellungen für Renovationen. Und schlussendlich schwankt der Wert der Liegenschaft auch. Was den Eigentümer natürlich kaum kümmert, solange er nicht verkaufen will und von der Bank keine Nachschussforderung zur Hypothek bekommt.
Geld anlegen oder Hypothek amortisieren
Hast du eine Festhypothek abgeschlossen und nun möchtest du ausserterminlich eine Rückzahlung tätigen? Da hat deine Bank selten Freude und wird dich mit einem Penalty in Form einer Vorfälligkeitsentschädigung bestrafen. Amortisationen sollten daher besser auf das Laufzeitende einer Festhypothek oder Geldmarkthypothek (Saron) erfolgen. Doch auch dann solltest du dir gut überlegen, ob du mit einer langfristigen Anlagestrategie nicht mehr Rendite erzielen kannst als der zu zahlende Hypothekarzins. Mit in die Berechnung einbeziehen solltest du die steuerlichen Überlegungen.
Geld anlegen oder sparen/aufs Sparkonto legen
Geld anlegen ist das neue Sparen. Denn das Sparkonto zahlt kaum oder gar keinen Zins und mittlerweile zerfrisst auch noch die Inflation den Wert des Ersparten. Du solltest daher Geld, das du mehrere Jahre nicht benötigst oder verplant hast, unbedingt in eine kluge Anlagelösung investieren.
Geld anlegen oder Gold kaufen
Gold gilt zwar als sicherer Hafen, das ist aber wohl mehr Mythos als Realität. Die Wertschwankungen sind beträchtlich. Von 2018 und 2020 stieg der Preis von knapp 1’200 USD auf rund 2’000 USD, um Mitte 2022 wieder um die 1’700 USD zu notieren. Als dezente Beimischung oder Spielgeld kann Gold Sinn machen. Ein zentraler Bestandteil deines Portfolios sollte er nicht sein.
Geld anlegen oder Schulden tilgen
Falls du Geld verfügbar hast und dir eine Anlage überlegst, anderenorts gleichzeitig aber noch Schulden vor dir her schiebst, empfiehlt es sich meist, zuerst die Schulden zurückzuzahlen. Dies gilt übrigens nicht für die oben genannte Hypothek, hier ist der Sachverhalt etwas komplexer. Schulden in Form von Darlehen unter Freunden, Bekannten oder spezialisierten Firmen sind oft mit Zinsen versehen, die wesentlich höher liegen als die zu erwartenden Rendite bei der Geldanlage. Ist dies nicht der Fall oder geniesst du allenfalls gar ein zinsloses Darlehen, kannst du dein Geld hingegen durchaus anlegen. Bedenke einfach, dass du bei der Geldanlage deinem Anlagehorizont unbedingt treu bleiben solltest, um die erwartete langfristige Rendite zu erzielen und nicht im schlechtesten Moment verkaufen zu müssen. Der/die Darlehensgeber:in muss dir also zusichern können, die Schulden nicht zur Unzeit einzufordern.
Geld anlegen oder Kredit zurückzahlen
Ein klassischer Konsumkredit kommt meist mit einem teuren Zinssatz und kann eine feste Laufzeit aufweisen. Prüfe daher zuerst, ob du überhaupt Rückzahlungen leisten kannst ausserhalb der vorgesehenen Tilgungsraten und Laufzeiten. Ist dies nicht der Fall, kannst du dein Geld anlegen, allerdings solltest du wie immer darauf achten, dass du für eine Investition in die Finanzmärkte einen ausreichend langen Anlagehorizont mitbringst. Willst du den Konsumkredit in 2 Jahren zurückzahlen, auf das Ende dessen Laufzeit, solltest du das Geld besser auf dem Sparkonto lassen. Sobald der Anlagehorizont mehrere Jahre, fünf Jahre ist ein guter Anhaltspunkt, beträgt, kannst du dein Geld in eine günstige und einfache Anlagelösung investieren.
Erfahre von Kay, weshalb sich Geld anlegen in der Schweiz lohnt
Ganz schön viel Text, oder? Lass dir die wichtigsten Punkte zum Thema Investieren nochmal von Kay im Video erklären.
Wenn du es lieber etwas persönlicher magst, kannst du ein kostenloses persönliches 30-minütiges Gespräch bei uns buchen. Dort kannst du uns alle Fragen stellen, die dir zum Thema Geld anlegen und zu findependent noch auf den Nägeln brennen.
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