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Säule 3a: Lohnt sich der Wechsel?

Alle wichtigen Überlegungen auf einen Blick: So triffst du die richtige Entscheidung

Alle wichtigen Überlegungen auf einen Blick: So triffst du die richtige Entscheidung

Wann hast du das letzte Mal dein Smartphone gewechselt? Laut einer Moneyland-Umfrage haben das 92 % der Schweizer Bevölkerung in den letzten zehn Jahren mindestens einmal getan. Geht es hingegen um die Hausbank (37 %) oder die Säule 3a (40 %), zeigen wir uns deutlich träger. Wir Menschen sind eben Gewohnheitstiere. Hand aufs Herz: Gehörst du auch zu den «Wechselmuffeln»? Klar, ein neues Smartphone auszupacken macht im ersten Moment mehr Spass, als seine Säule 3a zu transferieren. Und natürlich vergleicht man hier ein Stück weit Äpfel mit Birnen. Doch genau mit dieser Trägheit bei der Säule 3a verschenkst du im Laufe der Jahre womöglich viele Tausend Franken. Wir zeigen dir, wie einfach ein Wechsel ist und wie viel Geld du damit sparen kannst.

DAs wichtigste in Kürze:

  • Hohe Gebühren fressen Rendite: Schon kleine Prozentunterschiede bei den Kosten summieren sich bis zu deiner Pensionierung zu fünfstelligen Frankenbeträgen.

  • Kostenfalle (Bank)Fonds: Manche Angebote werben mit tiefen Grundgebühren, setzen aber steuerlich ineffiziente Fonds ein. Andere nutzen teure traditionelle Vorsorgefonds, teils gar mit verdeckten Zusatzkosten. 

  • findependent ist Preissieger: Unter allen Anbietern, die auf eine rundum steuer- und kosteneffiziente Anlagelösung setzen, bietet findependent den tiefsten Preis der Schweiz.

  • Wechsel in unter 10 Minuten: Der Transfer ist unkompliziert und in der Regel kostenlos. Du startest ihn bequem in der App, Print-Service inklusive.

Inhaltsverzeichnis

Hohe Kosten schmälern dein Vorsorgevermögen!

Das schlagende Argument für einen Wechsel deiner Säule 3a sind die Kosten. Sie knabbern kontinuierlich an deinen Ersparnissen. Entscheidend sind dabei nicht jährliche Prozentangaben, sondern der konkrete Betrag in Franken.

Wie hoch dein persönliches Sparpotenzial ist, hängt von vier Faktoren ab:

  • Transferierbares 3a-Vermögen: Das ist dein gesamtes bisheriges Säule 3a-Guthaben (egal ob auf 1 oder 4 Depots verteilt), das sich reibungslos übertragen lässt. Hinweis: Bei Geldern, die für Hypotheken verpfändet sind oder bei gebundenen Versicherungspolicen musst du zuerst konkrete Abklärungen treffen.

  • Jährliche Einzahlung: Wie viel du einzahlen kannst, hängt von deiner persönlichen Budgetplanung ab. Der gesetzliche Maximalbetrag wird regelmässig angepasst.

  • Alter: Steht schwarz auf weiss im Pass. Je höher, desto kürzer ist dein Anlagehorizont innerhalb der Säule 3a und desto weniger lang kannst du von den Kostenvorteilen einer erstklassigen Lösung profitieren.

  • Renditepotenzial: Nicht jede Anlagelösung ist gleich. Wenn du einen langen Anlagehorizont hast und kurzfristige Schwankungen aussitzen kannst, bieten Strategien mit einem hohen Aktienanteil langfristig die grössten Renditechancen.

Bei findependent zahlst du mit 0.29 % Verwaltungsgebühren pro Jahr den tiefsten Preis der Schweiz für eine rundum steuer- und kosteneffiziente Säule 3a-Anlagelösung. Du kannst also mit einem Wechsel Geld sparen.

Wie viel du sparen kannst

Lass den Taschenrechner in der Schublade! Mit unserem interaktiven Gebührenrechner kannst du deine Ersparnis in wenigen Sekunden berechnen:


3a-Vermögen, das du transferieren kannst
Meine jährliche Einzahlung
Alter
Anlagelösung
Mutig (ø % p.a.)

Deine Gebührenersparnis:

Gegenüber traditionellen Vorsorgefonds
41'200
Franken bis zur Pensionierung
Gegenüber digitalen Angeboten
8'900
Franken bis zur Pensionierung

Stelle die Regler einfach auf deine Situation ein. Unser Rechner unterscheidet dabei zwischen den zwei häufigsten Anbietergruppen am Markt:

  • Traditionelle Vorsorgefonds (durchschnittlich 1.1 %): Dazu gehören Angebote von der UBS, PostFinance, Raiffeisen oder den Kantonal- und Regionalbanken. Sie verpacken die Säule 3a meist in klassische Strategiefonds, deren Gesamtkosten über 1 % pro Jahr liegen.

  • Digitale Angebote (durchschnittlich 0.45 %): Dazu zählen App-Lösungen wie finpension, VIAC, frankly, neon, True Wealth, Selma Finance, Alpian oder Finpact.

Zwei Beispiele aus der Praxis

Dass sich ein Wechsel für ganz unterschiedliche Lebenssituationen lohnt, zeigen diese zwei Szenarien:

Beispiel 1: Julia (30 Jahre alt) 

Julia spart seit fünf Jahren bei einem digitalen Anbieter in einer Strategie mit 80% Aktienanteil. Ihr Depot steht aktuell bei rund 45’000 Franken. Sie plant, weiterhin jedes Jahr den Maximalbetrag einzuzahlen.

Lohnt sich ein Wechsel für sie?

Ja, definitiv! Durch einen Wechsel zu findependent spart Julia bis zu ihrer Pensionierung über 20’000 Franken an reinen Gebühren. Der vermeintlich kleine Prozentunterschied zu ihrem bisherigen digitalen Anbieter summiert sich über die Jahrzehnte zu einem stattlichen Betrag, den sie mit 65 Jahren zusätzlich auf dem Konto hat.

Beispiel 2: Philipp (47 Jahre alt):

Philipp sorgt seit 20 Jahren für das Alter vor. Seine drei Depots liegen bei seiner Hausbank in verschiedenen Vorsorgefonds mit durchschnittlich 60% Aktienanteil. Insgesamt sind so bereits 150’000 Franken zusammengekommen. Bis zur Pensionierung möchte er jährlich weitere 5’000 Franken in seine Säule 3a einzahlen.

Lohnt sich ein Wechsel für ihn?

Ja, absolut! Philipp spart durch den Wechsel zu findependent rund 39’000 Franken bis zu seinem Ruhestand. Obwohl er der Pensionierung näher ist als Julia, fällt sein Einsparpotenzial aufgrund des bereits vorhandenen Guthabens und des hohen Preisschilds seiner Vorsorgefonds noch höher aus.



Grundsätzlich gilt: Dein Sparpotenzial ist umso höher, je höher dein Anlagestartkapital, je höher deine künftigen Einzahlungen, je jünger du bist und je höher dein gewählter Aktienanteil ist.

Haben wir dich überzeugt?


App herunterladen und sogleich loslegen


7 Mythen zum Säule 3a-Wechsel im Faktencheck

Zögerst du noch? Du bist nicht allein. Rund um den Wechsel der Säule 3a kursieren viele hartnäckige Vorurteile. Wir räumen damit auf:

Mythos #1: «Ein Anbieterwechsel ist mühsam und dauert ewig»

Das Gegenteil ist der Fall: Es gibt kaum ein Finanzprodukt, das du einfacher wechseln kannst. Du brauchst dazu nur 10 Minuten. Du musst deinen bisherigen Anbieter nicht einmal anrufen. Es reicht, wenn du einen unterschriebenen Transferauftrag per Post an diesen sendest. 

Es gibt weder Mindestlaufzeiten noch feste Kündigungsfristen wie bei der Krankenkasse. Du kannst dein Guthaben jederzeit zu einem günstigeren Anbieter übertragen (Ausnahme: verpfändete 3a).
Den eigentlichen Transfer und die Reinvestition regeln die Stiftungen im Hintergrund. In der Regel dauert der Wechsel nur wenige Tage, kann jedoch in seltenen Fällen mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Zusatztipp: Falls du einen Dauerauftrag für deine Einzahlungen eingerichtet hast, musst du lediglich die IBAN auf dein neues findependent-3a-Portfolio anpassen.

Mythos #2: «Ein Wechsel kostet viel Geld»

Der reine Kapitalübertrag von einer Vorsorgestiftung zur anderen ist bei fast allen Banken vollkommen kostenlos. Es gehört inzwischen zum Branchenstandard, dass für die Schliessung eines 3a-Sparkontos oder die Auszahlung von Guthaben keine Gebühren verrechnet werden.
Ausnahmen gibt es vor allem bei gebundenen Versicherungspolicen sowie bei 3a-Krediten/Hypotheken. Wenn du vorab nachfragst, kannst du unangenehme Überraschungen vermeiden.

Falls deine bisherige Bank beim Verkauf bestehender Vorsorgefonds eine Rücknahmegebühr verlangt, hast du diese einmaligen Ausgaben dank der extrem tiefen Verwaltungsgebühr von 0.29 % bei findependent meist schon nach wenigen Monaten wieder wettgemacht.

Mythos #3: «Ein Wechsel löst Steuern aus» 

Nein. Ein Transfer zwischen zwei Säule 3a-Stiftungen ist kein steuerbarer Bezug. Steuerpflichtig wird das Guthaben erst beim endgültigen Bezug im Alter oder bei den wenigen gesetzlich definierten Ausnahmen.

Mythos #4: «Geld bei digitalen Anbietern ist unsicherer als bei der Hausbank»

Ein klares Nein. Das Alter eines Anbieters sagt nichts über seine Sicherheit aus. Alle Säule 3a-Vorsorgestiftungen in der Schweiz unterstehen denselben strengen gesetzlichen Auflagen und werden behördlich beaufsichtigt.

Zudem gelten deine Anlagen als Sondervermögen: Sie liegen rechtlich geschützt bei einer separaten Vorsorgestiftung und sind vom Betrieb des Anbieters komplett getrennt. Selbst wenn dieser in Konkurs gehen sollte, bleiben deine Anlagen vollumfänglich geschützt.

Mythos #5: «Beim Wechsel verpasse ich Börsenchancen»

Beim Übertrag werden bestehende Anlagen verkauft und als Bargeld übertragen. Während dieser wenigen Tage bist du nicht im Markt investiert.
Ob die Kurse in diesen paar Tagen steigen oder fallen, kann niemand voraussagen. Auf Jahrzehnte gesehen spielt dieser kurze Moment für deinen Anlageerfolg aber keine Rolle.

Mythos #6: «Ich darf nur ein einziges Säule 3a-Konto haben»

Stimmt nicht. Du darfst gesetzlich mehrere 3a-Depots führen (in der Praxis haben sich für die meisten Leute bis zu 5 Depots bewährt). Wir haben dazu einen ausführlichen Beitrag geschrieben.
Mehrere Depots sind sogar clever: Beim späteren Bezug ab Alter 60 kannst du die Depots über verschiedene Jahre gestaffelt auflösen. Das bricht die Steuerprogression («je höher die Summe, desto höher der Steuersatz») und spart dir bei der Kapitalauszahlungssteuer nochmals ordentlich Geld.

Zusatztipp: Am besten beginnst du früh mehrere Depots zu führen, damit diese vor der Rente ähnlich hohe Beträge aufweisen.

Mythos #7: «Alle Säule 3a-Angebote sind im Grunde gleich»

Wer genauer hinschaut, entdeckt enorme Unterschiede bei den Preisen und den enthaltenen Leistungen. Wir haben dazu einen ausführlichen Vergleich gemacht. 

Am besten schnitten digitale Anbieter wie findependent, finpension, frankly und VIAC ab, die rundum steuer- und kosteneffiziente Anlagelösungen zu tiefen Preisen anbieten. 
Im Vergleich dazu kosten dich Anbieter mit teuren Bankfonds oder steuerlich ineffizienten Fonds über die Jahre deutlich mehr.

So einfach wechselst du zu findependent

Bereit für mehr Rendite aus deiner Vorsorge? Der Wechsel klappt in wenigen Schritten:

  1. App herunterladen: Lade die findependent App auf dein Smartphone.

  2. Konto eröffnen: Registriere dich digital in unter 10 Minuten.

  3. Strategie wählen: Bestimme die passende Anlagelösung für dein Säule 3a-Portfolio.

  4. Transfer starten: Erstelle deinen Übertragungsauftrag direkt in der App.

  5. Abschicken: Drucke den Antrag aus (oder lass ihn dir von uns kostenlos zusenden), unterschreibe ihn und sende ihn an deinen bisherigen Anbieter.

Den gesamten Rest erledigen wir für dich!

Möchtest du deine persönliche Situation vorab unverbindlich besprechen? Unser Team steht dir jederzeit gerne zur Seite.

Findependent AG ist ein von der Finanzmarktaufsichtsbehörde FINMA bewilligtes und beaufsichtigtes kontoführendes Wertpapierhaus.

Die auf dieser Webseite enthaltenen Informationen stellen Werbung für die von findependent erbrachten Finanzdienstleistungen dar.

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© Findependent AG 2026

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